2012 als Tochtergesellschaft der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) gegründet, ist die Shiptec AG aus Luzern heute das führende Unternehmen der Schweizer Schiffsbaubranche. Das rund 90-köpfige Team entwickelt, baut und wartet Binnenschiffe. Dazu zählen Passagier-, Behörden- und Spezialschiffe. Shiptec ist Vorreiter bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Antriebstechnologien. Für die effiziente Umsetzung unterschiedlicher Projekte nutzt das Engineering-Team Engineering Base von AUCOTEC, mit Unterstützung von ROTRING DATA. 

„Je mehr Projekte gleichzeitig zu stemmen sind, desto mehr sind wir auf ein schlagkräftiges Planungstool im Engineering angewiesen. Der datenbankbasierte Ansatz von Engineering Base erlaubt uns, Doppelspurigkeiten möglichst zu vermeiden“, betont Florian Räber, Projektleiter bei der Shiptec AG.

Effiziente Planung als Erfolgsfaktor

Nicht nur im Engineering, sondern auch während Bauphasen, für Wartungsarbeiten oder sogar bereits bei der Akquise (mit Single-Line-Diagram) setzen verschiedene Shiptec-Teams Engineering Base ein. Kurzum: Immer dann, wenn Planung gefragt ist. Die Kooperationsplattform von AUCOTEC erfüllt dabei verschiedene Zwecke und Anforderungen: Shiptec nutzt Engineering Base vielseitig, u.a. auch für Kühlwasser-Schemata.

Bis zur Einführung von Engineering Base vor einigen Jahren verwendete Shiptec ein grafikorientiertes ECAD für die Bereiche, die heute Engineering Base abdeckt. Als exklusiver AUCOTEC-Partner in der Schweiz begleitet ROTRING DATA Shiptec seit der Einführung bis heute bei der Nutzung der datenbasierten, objektorientierten Engineering-Software. Im Verlauf dieser Zusammenarbeit weitete Shiptec den Einsatzbereich von Engineering Base kontinuierlich aus. Lag früher der Fokus eher auf Basisdokumenten im Elektroengineering, kommt Engineering Base mittlerweile für diverse Fachbereiche (Heizung, Kühlwasser usw.) bis ins Detailengineering zum Einsatz.

„Die zentrale Verfügbarkeit der in allen Dokumenten stets synchronisierten Daten hat unsere Projektarbeit spürbar effizienter gemacht. Wir nutzen wo immer möglich vorhandene Elemente. Zudem nutzen wir vermehrt Assistenten, um die Effizienz weiter zu steigern“, so Räber.

Standardisierung und Automatisierung

Verschiedene Abteilungen von Shiptec setzen mehrere Engineering-Base-Netzwerklizenzen für verschiedene Aufgaben ein. Elektro-, Heiz- und Kühlwasserschemata sind in jedem Schiffsbauprojekt zentrale Dokumente. Räber: „Mit Engineering Base bringen wir unsere Projekte schneller und mit besserer Qualität zum Abschluss. Davon profitieren wir als Unternehmen, aber auch unsere Kunden und letztlich auch die Schweizer Schifffahrt insgesamt.“

Mehr Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft

Engineering Base verkürzt die zeitliche Distanz zwischen Werft und Wasser – und das nicht zuletzt durch effizientes agiles Engineering, wettbewerbsfähigere Angebote sowie mehr Zeit für Innovation, da sich die freigewordene Zeit für andere Aktivitäten einsetzen lässt, zum Beispiel für die Entwicklung innovativer Schiffbau-Konzepte.