Gelebte Vernetzung: EntwicklerInnen unter sich

Offene Plattform für Antworten rund um EBs Webservices und APIs

Franziska Öllerer, Leiterin Research & Development (R&D) bei AUCOTEC

„Vernetzen“ ist das zentrale Stichwort nicht nur für AUCOTECs Kooperationsplattform Engineering Base (EB). Auch im eigenen Unternehmen und in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern lebt AUCOTEC die Vernetzungsidee. Ein Beleg dafür ist das Developer Network EBDN, eine eigens für Software-EntwicklerInnen geschaffene Austausch-Plattform. "Hier können sich unsere Kunden und Partner nicht nur Tipps, Tricks, Anwendungsbeispiele und sogar konkrete Code Samples für ihre individuellen EB-Assistenten in C# (.Net) oder VBA holen, sondern auch eigene Codebeispiele veröffentlichen, um anderen zu helfen“, erklärt Franziska Öllerer, Leiterin Research & Development (R&D) bei AUCOTEC.

Plattform für Wachstum

Es begann mit einer stark gewachsenen EntwicklerInnen-Mannschaft bei AUCOTEC und ihrem Wunsch, sich leichter und für das ganze Team nachvollziehbar austauschen zu können. „Dabei brachte unser Kollege Oliver Heine die Idee ein, so ein Netzwerk auch für Kunden und Partner zu öffnen. Er ist als Teamleiter unter anderem verantwortlich für die APIs, mit denen sich komfortabel kundenspezifische Assistenten für EB entwickeln lassen. Daher ist er vertraut mit den damit verbundenen Fragen und Herausforderungen und weiß aus Erfahrung, dass sich viele davon ähneln oder gar wiederholen“, sagt Öllerer. So entstand aus Heines Vision das EBDN, das ein offenes Social Network mit einem von AUCOTEC moderierten Forum kombiniert. „Damit muss nicht mehr jeder sein Rad selbst erfinden, das kostet nur unnötig Ressourcen. Gleichzeitig wird der Helpdesk entlastet, der sich in Programmierfragen ohnehin an uns wenden müsste“, schwärmt die R&D-Leiterin.

Über 300 Kunden und mehr als 100 AUCOTEC-KollegInnen haben sich seit Eröffnung der Plattform 2016 dort rd. 450 Antworten oder Codebeispiele geholt. „Und die Zugriffsraten steigen, denn der Bedarf wächst mit der Komplexität der Kundenprojekte“, so Öllerer. Spätestens ab Herbst werden außerdem die Dokumentationen der im Engineering-Umfeld einzigartigen Webservices von EB veröffentlicht.

Das EBDN hat drei verschiedene Kommunikations-Ebenen, die mit entsprechenden Rechten zugänglich sind: eine nur für AUCOTEC-EntwicklerInnen untereinander, wobei die Plattform ihnen – ganz nach dem Prinzip von EB – als Single Source of Truth bzw. zentrales „Repository“ für ihre Dokumentationen dient. Auf einer weiteren Ebene kommunizieren AUCOTECs ProgrammiererInnen mit denen externer Partner, und schließlich gibt es den Bereich, in dem sich alle, Kunden, Partner und AUCOTEC-EntwicklerInnen, untereinander austauschen.

„Von Kreativität und Hilfsbereitschaft beeindruckt“

Sobald eine neue EB-Version veröffentlicht ist, stehen alle dazu freigegebenen APIs im Netzwerk zur Verfügung. „Wir müssen nur unseren Source Code dokumentieren. Das Hochladen ins EBDN passiert automatisch“, berichtet die IT-Fachfrau. Zudem ist für jede einzelne API-Zugriffsfunktion nachvollziehbar, was sich im Vergleich zur Vorgängerversion geändert hat, z. B. ob Funktionen hinzugefügt oder modifiziert wurden.

Besonders begeistert ist Franziska Öllerer vom Austausch der EntwicklerInnen untereinander: „Mich beeindruckt immer wieder die Kreativität, aber auch pragmatische Hilfsbereitschaft unserer Kunden! Auf „How-to“-Fragen antworten in der Regel  AUCOTEClerInnen. Aber auch Kunden bieten tolle Lösungen an.“ Jeder kann lesen, kommentieren oder konkrete Code-Beispiele einstellen. Die Frage etwa, wie man am effizientesten an bestimmte Attribute von EB-Objekten kommt, ist längst beantwortet. Bei ähnlichen Fragen oder Stichworten in der Suchfunktion zeigt EBDN alle dazu passenden Einträge im Nu an. So findet man auch Antworten darauf, wie sich Katalogobjekte per Webservice aktualisieren lassen, wie man neben einer Funktion alle zugehörigen Assoziationen mitkopiert und vieles mehr.

Einzigartige Transparenz

Dass mit allen im EBDN dokumentierten APIs die Datenintegrität in EB sichergestellt sei, hebt die R&D-Expertin als weiteres Highlight hervor. „Da wir sie selbst verwenden, können wir zudem eine besonders hohe Testabdeckung gewährleisten.“ Auch deshalb ist es Franziska Öllerer ein Anliegen, noch mehr Software-EntwicklerInnen auf die Plattform aufmerksam zu machen. Ihr Fazit: „Mit dem EBDN erleichtern wir unseren Kunden das Customizing deutlich und sorgen dafür, dass ihr Datenmodell nicht unsachgemäß manipuliert werden kann. Die Plattform schafft einzigartige Transparenz und bietet einen Service, den es für kein anderes Engineering-System gibt!“

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