LMF vereint mit EB Abteilungen und eliminiert Fehler

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Fehlerfreies Hochdruck-Engineering

LMF vereint mit EB Abteilungen und eliminiert Fehler

Die Leobersdorfer Maschinenfabrik LMF aus Österreich ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von Kolbenverdichtern. Das zur Babcock Group gehörende Unternehmen liefert komplette Verdichteranlagen, maßgeschneidert und schlüsselfertig, 75 % davon nach Asien. Dazu bietet LMF mit seinen fast 170 Jahren Erfahrung modernstes Engineering und alle Services von Test bis Wartung aus einer Hand.

Die Branchen, in denen LMF zu Hause ist, wie die Öl- und Gasindustrie, Kraftwerke oder Chemieanlagen, haben besondere Sicherheitsansprüche. Ihre Vorschriften, vor allem Ex-Schutz-Richtlinien, müssen penibel eingehalten werden. Und alles, von Tausenden Kundenspezifikationen bis zu sämtlichen Änderungen während der Planung, muss nachvollziehbar dokumentiert sein. Das wurde jedoch durch die bei LMF gewachsene Systemvielfalt, die steigende Datenmenge und zu viele fehleranfällige Datenübertragungen immer aufwändiger. „Die verschiedenen Tools wussten nie, was in den anderen gerade passierte“, bringt es Rudolf Haydin, Leiter von LMFs 38-köpfiger Engineering-Abteilung, auf den Punkt.

Weniger Zeitdruck, mehr Transparenz

Daher entschied sich LMF für AUCOTECs Plattform Engineering Base (EB). Ihr universelles, objektorientiertes Datenmodell vereint alle planerischen Kerndisziplinen und macht die Informationen durchgängig nachvollziehbar. So minimierte EB die Toolvielfalt und bringt verschiedene Fachleute unter einen Hut – intern die Maschinenbauer und EMSR-Experten, aber auch die Ingenieur-Dienstleister der Kunden. Allein der Wegfall von Schnittstellen ergab laut dem Abteilungsleiter 10 % weniger Projektlaufzeit.

„Alle Beteiligten sehen jetzt stets den aktuellen Projektstand. Die vielfachen Daten-Weitergaben entfallen, jede Information ist jedem sofort ersichtlich, egal wo sein Arbeitsplatz ist“, sagt Haydin. So werden Übertragungsfehler komplett ausgeschlossen und viel Zeit und Qualität gewonnen. Das kommt auch der Sicherheit zugute.

Durchgängig von Vertrieb bis Enddokumentation

Inzwischen nutzt auch der Vertrieb EB für seine Angebotskonfigurationen. „Für unsere Kundenprojekte gelten meist sehr spezifische Vorgaben, weil sie exakt in ein bestehendes Umfeld passen müssen. Dabei geht es nicht um eine, sondern um Hunderte Verdichteranlagen“, so der Abteilungsleiter.

Mit EBs Typicals ist das Angebot schnell erstellt. Erhält es den Zuschlag, kann das Engineering die Angebotsdaten direkt zur konkreten Anlage ausarbeiten. So ist EB durchgängig von der ersten Idee bis zur Enddokumentation die Single Source of Truth für Anlagendaten bei LMF. Damit sieht sich das Team rund um Rudolf Haydin bestens für die Zukunft gerüstet.

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