Single Source of Truth als Weg in die Zukunft
Hexion modernisiert sein Engineering mit EB von AUCOTEC

© Hexion

Hexion, ist ein weltweit führendes Spezialchemieunternehmen mit langer Tradition in Innovation, Anwendungsexpertise und maßgeschneiderten Dienstleistungen. Hexion entwickelte einen der ersten Kunststoffe weltweit, bekannt als Bakelite®, sowie die ersten Epoxydharze. Mit mehr als 4.300 Mitarbeitern global produziert Hexion an rund 60 Standorten Spezialchemikalien und Hochleistungswerkstoffe, die mit viel Know-how und Erfahrung auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden. Die Zentrale hat ihren Sitz in Columbus, Ohio. 

Investition in die Zukunft

Als Anlagenbauer und -betreiber, der die Herstellung von rund 400 Produkten managen muss, begann die Duisburger Hexion GmbH 2016 mit dem Einsatz von Engineering Base (EB) in der EMR-Planung. Einer der wichtigsten Gründe war EBs Datenzentrierung. „Wir wollten lieber in die Zukunft investieren als in ein – wenn auch bewährtes – Altsystem. EB wird für uns mehr und mehr zur „Single Source of Truth“ für alle As-built-Daten. Das sehen wir als einzig wahren Weg“, erklärt Christian Marschner, Senior Project Ingenieur bei Hexion.

Da EB alle Projekte in einer zentralen Datenbank hält, sei jetzt das Abgleichen von Objekten, die zuvor in verschiedenen Projekten mehrfach dargestellt wurden, im Nu erledigt. Die Zentralisierung reduziert Fehler und Abspracheaufwand, jeder Beteiligte sieht stets den neuesten Stand. „Das spart viel Zeit“, so Marschner. 

Unkompliziert und komfortabel

Zudem überzeugten EBs relativ unkomplizierte Einführung, das flexible Managen der Nutzerrechte und das komfortable Einbinden von Zuliefererdaten. „Die Verknüpfung extern erstellter Daten mit Betriebsmitteln oder Funktionen ist gerade unter Zeitdruck sehr hilfreich. EB zeigt sofort alles, was man zu einem Objekt wissen muss, auch via Webservice“, berichtet der Keyuser Nils Stellmacher.

Für ihn sind EBs Arbeitsblätter ein weiterer Pluspunkt. „Damit lassen sich selbst umfangreiche Wünsche schnell umsetzen.“ Z. B. die Ergänzung des Stellenplans durch Ex-I-Typicals: Anpassungen im Arbeitsblatt zeigen sich unmittelbar auch in Grafik und Explorer. Die Listen seien außerdem ideal, um Unstimmigkeiten oder Fehler schnell zu beheben - eine effiziente Unterstützung auch bei der Datenmigration.

Die ganze Macht …

EB soll nach und nach konzernweit ausgerollt werden. In Duisburg ist bereits über die Hälfte der Bestandsprojekte in EB verfügbar. Die Erweiterung einer Anlage für Verbundwerkstoffe, etwa für Windanlagen-Flügel oder Formel-1-Karosserieteile, wurde von vornherein in EB angelegt. „Hier konnten wir die Datenbankstruktur voll ausnutzen“, sagt der Projektmanager. Zurzeit arbeitet sein Team daran, mit EB künftig auch die P&IDs zu erstellen. Christian Marschners Fazit: „Erst dann wird die Plattform ihre ganze Macht entfalten. Da ist noch Einiges drin!“

FOLGEN SIE UNS