Zementanlagenbau

Anlagenbauer IKN optimiert seine Engineering-Prozesse mit Engineering Base
Heiße Öfen – cooles Engineering

© IKN

Die IKN GmbH ist seit 30 Jahren im Zementanlagenbau tätig. Gegründet als Spezialist für den Bau von Klinkerkühlern, war IKN lange Zeit organisiert wie ein klassischer Maschinenbauer. In den vergangenen Jahren wurde das Geschäftsfeld erweitert auf die Herstellung von ganzen Pyroanlagen mit Drehrohr-Ofen, Wärmetauscher-Turm und Klinkerkühler. So wandelte sich das Unternehmen zum Anlagenbauer, der damit neuen Herausforderungen gegenüberstand. Denn nun mussten im Engineering erweiterte Prozesse abgebildet und dokumentiert werden. Zum Beispiel in verschiedenen Arten von Fließbildern.

Projektieren ohne Grenzen

Die ersten Fließbilder und P&IDs erstellten die erfahrenen Maschinenbauer zunächst mit dem vorhandenen CAD-Programm. „Doch genauso schnell stießen wir an die Grenzen dieser Arbeitsweise“, erzählt der Technische Leiter Jörg Hammerich. Tabellen und Stücklisten wurden manuell zusammengetragen und in Excel verwaltet. Bei Projektlaufzeiten von mehreren Jahren wuchsen Arbeit und Aufwand für den Änderungsdienst exponentiell. Im Fließbild ist schnell eine Klappe gegen eine Zellenradschleuse gewechselt – das Nacharbeiten der Tabellen für Instrumentierungsdaten und Motoren, das Prüfen und Nachpflegen der Summenlisten, Dokumentationen und Handbücher war dafür umso aufwändiger.

„Der Wunsch, diese Fleißarbeiten zu automatisieren, erfüllte sich schließlich mit Engineering Base (EB), das wir über den Kontakt zu unserem Kunden Holcim kennen lernten.“

„Updates genießen"

IKN Anlage im Bau© IKN

Zuerst nutzte IKN EB im Vertrieb zur grafischen Strukturierung der Angebote. Mit den ersten erfolgreichen Aufträgen wurde dann der Roll-Out von EB in die technischen Abteilungen und die Auftragsabwicklung vollzogen. P&IDs mit den dazugehörigen Listen werden jetzt komplett und ausschließlich in EB erstellt. „Bei kleinen Änderungen genießen wir jetzt die Projektupdates – an einer beliebigen Stelle im Plan die neuen Daten eingeben und dann einfach die Listen neu drucken“, schwärmt Jörg Hammerich. „Die Anlage wird mit EB für alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter transparent und leichter verständlich."

Hydraulik inklusive

In einem längeren Projekt haben die IKN-Fachleute die Hydraulikstationen für den Rostkühler-Antrieb und die Ofenlagerungen auf einen modularen Baukasten umgestellt. Die entsprechenden Schaltbilder und Komponenten werden demnächst auch komplett in EB bearbeitet. Hammerich: „Wir erwarten dadurch erhebliche Einsparungen an Engineeringkosten."

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