© TenneT TSO GmbH

Neues Engineering-Konzept gegen den Zeitdruck
TenneT entscheidet sich für mehr Effizienz mit Engineering Base

Mit der TenneT TSO GmbH hat AUCOTEC einen der führenden Strom-Übertragungsnetzbetreiber in Europa für seine Software-Plattform Engineering Base (EB) gewonnen. Das Energieversorgungs-Unternehmen erwartet von dieser Entscheidung für sein Engineering deutlich mehr Effizienz: durch Datenbankbasierung und einen damit verbundenen erheblich höheren Standardisierungsgrad seiner Daten. AUCOTEC begleitet den Umstieg mit regelmäßigem Informationsaustausch, mit Unterstützung bei Datenübernahmen und der Entwicklung weiterer Ergänzungen. Ziel ist die Abdeckung des kompletten Workflows für nahtlose Durchgängigkeit.

Die TenneT TSO GmbH ist in Europa aktiv in den Niederlanden und in Deutschland. 41 Millionen Endverbraucher versorgt TenneT rund um die Uhr mit Strom aus seinem Höchstspannungsnetz. Mit etwa 21.000 Kilometern an Hochspannungsleitungen rangiert TenneT als Übertragungsnetzbetreiber in Europa unter den Top 5.

Energiewende macht Druck

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Die Energiewende bringt massive Investitionen in die Netze mit sich; um die erheblich ansteigenden Projektvolumen mit den vorhandenen Ressourcen in den heute sehr engen Zeitrahmen abwickeln zu können, baut TenneT auf EBs datenbankgestütztes, objektorientiertes Konzept. Unterstützt wurde die Wahl auch dadurch, dass einige Zulieferer der TenneT bereits mit EB dokumentieren. 

Mit dem Umstieg können sich die Netzbetreiber darauf verlassen, dass die bewährten Fähigkeiten des bisher genutzten, im EVU-Bereich fast durchgängig etablierten Tools RUPLAN EVU auch weiterhin zur Verfügung stehen. Da der Entwickler in beiden Fällen AUCOTEC ist, sind die Jahrzehnte an Erfahrung auch in EB eingeflossen. Darüber hinaus kann EB mit seiner dreischichtigen Client-Server-Architektur und den integrierten Standardkomponenten SQL-Server, Visio, VBA und .NET jedoch erheblich mehr.

Typicals sparen, Zeit gewinnen

In einem Pilotprojekt konnte TenneT über optimiertes Variantenmanagement die Zahl der Projektvorlagen und Typicals um gut zwei Drittel reduzieren. Die Standardisierung und Reduzierung der Stammdatenpflege erreichte allein schon rund 20 % weniger Projektierungs-Zeit. Die Netzbetreiber gehen aber von weitergehendem Potenzial aus.

Das Unternehmen ist seit vielen Jahren in dem von AUCOTEC geführten EVU-Arbeitskreis aktiv. Dort haben die Teilnehmer die Entwicklung des neuen Systems mit beeinflussen können. Daher sieht der Stromversorger den Umstieg nun als konsequenten Schritt. Dabei werden nicht alle Bestandsprojekte migriert, aber für alles, was erneuert wird, kommt Engineering Base zum Einsatz.

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