GE Grid Umspannwerk

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GE Grid Solutions plant mit vereinheitlichten Prozessen und Tools

GE Grid Solutions entwickelt Lösungen, die Strom vom Kraftwerk bis zum Endverbraucher übertragen. Mit seinen 70 Industriestandorten sowie einem weit verzweigten Vertriebsnetz, das mehr als 100 Länder abdeckt, zählt GE Grid Solutions zu den weltweiten Marktführern der Stromübertragung und -verteilung. Das Unternehmen firmierte vormals zunächst unter Areva T&D Systems und danach als Alstom Grid. Die 20 000 Mitarbeiter konzentrieren sich auf die Entwicklung und Steuerung zunehmend komplexer Stromnetze sowie den Aufbau und Betrieb von Hoch- und Mittelspannungsanlagen. Um solche elektrotechnischen Systeme zu planen, benötigen die Ingenieure eine lückenlose und genaue technische Dokumentation.

Ausgangssituation

Früher verfügte jede Abteilung über eigene Lösungen, um elektrische Schemata und technische Dokumente zu erstellen. Die Konzeption einiger Werkzeuge lag zudem bereits Jahrzehnte zurück. Diese Heterogenität erschwerte die Kommunikation zwischen den Ländern. Einige Lösungen waren darüber hinaus den Anforderungen nicht mehr gewachsen, was sich negativ auf die Qualität der technischen Dokumentation auswirkte. Um Fehlerquellen auszuschalten, entschloss sich die damalige Areva T&D, seine Engineering-Prozesse zu automatisieren und den Standorten ein gemeinsames Multi-User-Werkzeug zur Verfügung zu stellen. 

Lösung

Der Vereinheitlichung der Arbeitsprozesse und CAD-Werkzeuge ging eine genaue Analyse aller Bedürfnisse der betroffenen Einheiten voraus. Es sollte ermittelt werden, welche Designsoftware für Elektrotechnik am besten den Anforderungen entspricht. Vier Engineering-Tools kamen in die engere Auswahl. „Schließlich haben wir uns für die Lösung Engineering Base (EB) von Aucotec entschieden“, berichtet Olivier Hapetian, bei EBs Einführung Electrical CAD Control Manager. „Das System arbeitet mit Microsoft Office Visio. Zudem enthält es ein Qualitätsmanagement-Tool, das uns eine fehlerfreie Dokumentation ermöglicht.“

Nutzen

EB bietet einzigartige Bearbeitungsmöglichkeiten, zum Beispiel kann es bereits mit den Grunddaten ein Modell einer elektrischen Anlage entwerfen – es ist nicht mehr nötig, vorab einen Entwurf zu erstellen. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Objekte in Engineering Base alphanumerisch verknüpfen. Michaela Ott, AUCOTEC-Produktmanagerin, stellt einen weiteren Vorzug vor: „Mithilfe von Worksheets lassen sich zahlreiche elektrotechnische Objekte wie in einem Excel-Dokument schnell und einfach bearbeiten. Der Clou dabei: Die Objekte werden umgehend aktualisiert.“ In wenigen Schritten erstellen die Techniker komplexe Schemata von Komponenten, Schaltkreisen oder Kabelplänen. Außerdem ist es möglich, Änderungen und komplexe Vorgänge mit Microsofts VBA oder .NET zu automatisieren. 

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