Nicht alltäglich, aber mehr als alltagstauglich!
Engineering Base vereinheitlicht Systemlandschaft bei Solvay in Rheinberg

© Solvay

Von Fensterglas über Wasch- und Lebensmittel, von Blutwäsche bis Rauchgasreinigung: Solvay-Produkte finden sich vielfach in unserem Alltag. Für viele der im Werk Rheinberg hergestellten Produkte – unter anderem Soda - gehört Solvay zu den Europa- oder Weltmarktführern. Im Industriepark Rheinberg arbeiten neben 400 „Solvayanern“ rund 600 Mitarbeiter in Schwester- und Partnerunternehmen.

Die  Planungsabteilung hatte bis vor Kurzem noch eine Vielzahl an Tools zur elektrotechnischen Planung im Einsatz. Ihre Pflege, die konsistente Datenverwaltung und das „Durchreichen“ von Daten über Systemgrenzen bedeuteten jedoch Aufwände, die „einfach nicht mehr zeitgemäß waren“, wie Markus Terheiden, Projektingenieur und Georg Lindbüchl, Gruppenleiter in der Energietechnik bei Solvay, betonen.

Führend

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So wurde ein modernes, einheitliches System zur Dokumentation der gesamten elektrotechnischen Verdrahtung der Anlagen gesucht, von 25 kV bis zur IT. Es sollte alle Arten der Darstellung beherrschen: Von Stromlauf- und Wirkschaltplänen bis zu Rangiertabellen, von Lichtwellenleitern bis zu Kommunikationskabeln. Bei Vergleichen habe sich Engineering Base (EB) von AUCOTEC als führend herausgestellt, sagt Lindbüchl. Dabei legte Solvay besonderen Wert auf Viewen und Redlinen, komfortable Datenadministration und ein leicht handhabbares Excel-Interface.

„Lebende“ Daten

„Als Betreiber gehen wir täglich mit ‚lebenden‘ Daten um, wir müssen Pläne ändern, verbessern, weiterentwickeln. Deshalb musste das neue System die Bestandsdaten konsistent übernehmen können“, berichtet der Gruppenleiter. Mit EBs Migrationslösung, die die Daten konfiguriert, mappt und importiert, wurden alle Objekt-Informationen aus verschiedenen Systemen zusammengefasst. In EBs zentraler Datenbank bilden diese Objekte ein übergreifendes Anlagenmodell mit allen Logik-Verknüpfungen, das für die Beteiligten simultan bearbeitbar ist.

Genehmigung erleichtert

„In EB sind jetzt unsere elektrotechnischen Informationen vereint. Die Bereiche sind besser vernetzt, die Datenhaltung ist einfacher. Ein deutliches Plus für Qualität und Zeit“, so Projektingenieur Terheiden. Auch bei Genehmigungsverfahren. Ein externes Datenmanagement ermöglicht den Behördenzugriff. Da es von EB gespeist wird, sei Verlass auf die Aktualität der Daten. Die üblichen zusätzlichen Dateneingaben würden entfallen.

Synergie

Bei Solvay soll das System nun noch weiter ausgebaut werden. So wird darüber nachgedacht, auch den Prozessbereich mit EB abzudecken, um weitere Synergieeffekte dieser besonderen Plattform auszuschöpfen. 

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