Kaeser Druckluftkompressoren

Effizient auch unter Druck
Druckluftspezialist Kaeser nutzt Digital Twin für Zeit- und Qualitätsgewinn

© Kaeser Kompressoren SE

Kaeser Kompressoren SE ist einer der weltweit führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Druckluft. 1919 gegründet, produziert das Familienunternehmen heute an zwei deutschen Standorten und beschäftigt weltweit rund 5500 Mitarbeiter.

„Schlaue Druckluft“

Kaeser Kompressoren© Kaeser Kompressoren SE

Druckluft ist für die Industrie so wichtig wie Strom. Für noch mehr Zuverlässigkeit und höhere Planungseffizienz entwickelte Kaeser eine neue Digitalisierungs-Strategie, unterstützt von AUCOTECs datengetriebener Software Engineering Base (EB). Unter der Überschrift „schlaue Druckluft“ bietet Kaeser vernetzte Kompressoren mit intelligenter Steuerung. Ihr digitaler Zwilling erlaubt eine Echtzeitüberwachung der Betriebsdaten, die nicht nur der Ausfallanalyse und optimierten Wartungsintervallen dient, sondern auch der stetigen Verbesserung von Angebot und Technik.

Herzstück für den „Digital Twin“

„EB ist das Herz unseres ‚Smart Engineerings‘“, erklärt Projektleiter Patrick Dietz von Kaeser. „Hier entsteht der ‚Digital Twin‘ der Druckluftanlage.“ Ihre Planung, inklusive Regelungskonfiguration und Datenübertragung, basiert auf der Analyse der Kundensituation. Deren in EB gehaltenen Ergebnisse sind über die gesamte Projektlebensdauer nachvollziehbar.

Integrative Datenbank

Alle im Anlagenleben anfallenden Stammdaten und Dokumente werden in EB gesammelt und verarbeitet. Auch R&I-Schemen oder Aufstellungsskizzen. „EB ist perfekt für die Integration aller technischen Informationen und Änderungen, auch von angeschlossenen Systemen wie 3D oder Automatisierung“, so der Projektleiter. „Alle, auch Externe, haben erstmals jederzeit Zugriff auf für sie relevante Daten, die zudem stets aktuell sind, das ist hochintegrativ!“ Für Konsistenz und Vollständigkeit sorgt EBs Datenbank: Informationen werden nur einmal eingegeben und erscheinen sofort in jeder Repräsentanz des bearbeiteten Objekts.

Effizient vorausschauen

Ein Highlight ist EBs automatisierte Konfiguration der Datenübertragung vom Leit- an das Predictive-Maintenence System (PdM). „Ohne EB wäre es uns längst nicht so gut möglich, PdM als Service anzubieten“, erklärt Falko Lameter, IT-Leiter bei Kaeser. Zunächst erhält das PdM aus EB eine Liste aller möglichen Messstellen. EB „brieft“ dann das Leitsystem, welche für das PdM relevant sind und wie oft und genau es die Betriebsdaten ans PdM melden soll.

Vision

Kaeser baut EBs Einsatz gemeinsam mit AUCOTEC kontinuierlich weiter aus. „Ausschlaggebend für unseren Umstieg war EBs einmalige Architektur mit dem zentralen Datenbank-Kern. Ohne sie wären unsere Visionen so nicht umsetzbar gewesen“, lautet das Fazit von Falko Lameter.

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